Konzeption

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

S.01 Tagespflegeperson Sylvia stellt sich vor

 

S.02 Rahmenbedingungen

 

S.03 Lebenssituationen der Tageskinder und der Eltern

 

S.04 Eingewöhnungs- und Ablösephase

 

S.05 Tagesablauf

 

S.06 Elternarbeit

 

S.07 Pädagogische Arbeit

 

S.08 Sauberkeitserziehung

 

S.09 Fortbildungen

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tagespflegeperson Sylvia stellt sich vor

 

Mein Name ist Sylvia Wagner, bin verh. und 1972 in Köln geboren. Bevor ich als qualifizierte Tagespflegeperson angefangen habe, habe ich eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau gemacht und anschließend 7 Jahre in einer Kölner Kinderklinik gearbeitet. Seit 20 Jahren arbeite ich als Tagespflegeperson.

 

Ich habe eine Tochter im Alter von 23 und einen Sohn im Alter von 17 Jahren. Zudem leben zwei,sehr kinderliebe, Hunde (Labrador und ein Yorkshire-Terrier) bei uns.

 

Es macht mir großen Spaß mit Kindern zu arbeiten und den Eltern eine große Hilfe zu sein. Denn, wenn Eltern ihre Kinder in guten Händen wissen, kommt kein schlechtes Gewissen auf, wenn sie ihrer Arbeit nachgehen müssen.

 

 

Und somit bin ich seit dem Jahr 1998 Tagespflegeperson und arbeite offiziell mit dem Jugendamt Köln und der Kontaktstelle „Kindertagespflege“ Köln zusammen.

 

 

 

 

 

 

                                                                  

 

 

 

 

 

 

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Rahmenbedingungen

 

Wir leben in einer ca.80 qm Wohnung mit drei Zimmern, die alle für die Kinder offen zur Verfügung stehen. Hinter unserem Haus befindet sich ein großer Garten,wo sich die Kinder nach Herzenslust austoben können. Direkt in unmittelbarer Nähe haben wir einige Spielplätze und einen großen Park den wir regelmäßig besuchen.

Das Kinderzimmer steht den Kindern zum Spielen, Toben und zum Ausruhen zur Verfügung.

 

Unser großes Bett steht zum kuscheln bereit und die große Küche ist der Platz zum essen, basteln und malen. Im Schlafzimmer ist reichlich Platz für den Mittagsschlaf.

 

Meine Betreuungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 8:30 Uhr bis 14.30 Uhr . Nach Absprache können die Kinder auch früher kommen oder später abgeholt werden. Ich betreue halbtags.

 

Meinen Urlaub gebe ich am Ende des Jahres für das darauffolgende Jahr bekannt.

 

 

Bei Erkrankungen des Tageskindes ist es mit mir Abzusprechen, ob eine Betreuung stattfinden kann oder nicht. Bei ansteckenden oder fiebrigen Krankheiten liegt die Betreuung ausschließlich bei den Eltern.

 

 

 

                                                                     

 

 

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Lebenssituation der Tageskinder und der Eltern

 

Ich stehe für maximal 5 Tageskinder im Alter von ca. 1 Jahr bis zum Kindergartenalter zur Verfügung.

 

In meiner Gruppenzusammensetzung achte ich vor allem darauf, dass jedes Tageskind mindestens einen Spielkameraden in seinem Alter hat.

 

Die Eltern die Ihre Kinder in meine Obhut geben sind meist alle berufstätig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Eingewöhungsphase

 

Die Eltern sind am Anfang der Eingewöhnungsphase immer anwesend, in den ersten drei Tagen immer ca. 1-2 Stunden täglich. Die Eltern sind zwar anwesend aber nicht im selben Raum wie wir, sie halten sich in einem nah angrenzenden Raum auf, so dass das Kind sich immer wieder bei seinen Eltern neu auftanken kann und somit neue Kraft für das Neue hat.

 

Die Abwesenheit der Eltern wird dann stufenweise verlängert. Das Kind braucht in der Regel ca. 4-6 Wochen bis es eingewöhnt ist. Es gibt aber auch Kinder, die nur kurze Zeit zur Eingewöhnung brauchen, aber auch Kinder die etwas längere Zeit brauchen. Das Kind ist eingewöhnt, wenn es sich  von den Eltern trennt und sich von mir trösten lässt.

 

 

Ablösephase

 

Die Ablösephase versuche ich genauso sanft zu gestalten, wie die Eingewöhnungsphase. Erst werden ein paar Stunden gekürzt, dann  Tage, dann evtl. ein kleiner Urlaub. Es kommt aber auch immer auf die jeweilige Situation der Eltern bzw. Kinder an.

 

Die Zeit der Ablösephase dauert  ca. 4  Wochen. In der Zeit versuche ich das Kind je nach Alter so gut wie möglich auf das bevorstehende Ende der Tagespflege bei mir vorzubereiten. Zum Beispiel mit Kindergartenbüchern oder einem Besuch im Kindergarten. Ich erkläre dem Kind, warum es bald nicht mehr zu mir kommt und gestalte mit ihm den letzten Tag bzw. sein Abschiedsfest.

 

 

 

 

 

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Tagesablauf

 

Meine Tageskinder kommen morgens ab 8:30 Uhr zu mir.

Wenn alle Kinder da sind, wird der Tag erst einmal ausgiebig mit einem ausgewogenen Frühstück begonnen.                        

 

Dann gehen wir alle zusammen raus. Wetterfeste Kleidung ist unbedingt erforderlich, da wir bei jedem Wetter  rausgehen. Bei schönem Wetter bleiben wir etwas ausgiebiger draußen und bei schlechtem Wetter machen wir nur einen kurzen Spaziergang.

 

Wenn wir dann wieder zu Hause angekommen sind, gibt es für alle Mittagessen. Nach dem Mittagessen gehen die Tageskinder für einen kleinen Mittagsschlaf in ihre Bettchen, wer dies nicht möchte, darf im großen Ehebett schlafen.

 

Wer aber gar nicht schlafen möchte, kann zusammen mit mir eine Runde spielen oder ein Buch lesen. Meist bleibt nach dem Mittagsschlaf noch etwas Zeit um miteinander zu spielen, bis dann schon bald die Eltern ihre Kinder abholen.

 

 

 

Natürlich kann es immer mal wieder zu Abweichungen kommen. Das Angebot der Beschäftigung richtet sich nach dem Alter der Kinder, der Gruppenzusammensetzung und nach unserer Laune.

 

 

                                                                    

 

 

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Elternarbeit

 

Um den Kindern einen  harmonischen Übergang von Elternhaus in die Tagespflege zu  ermöglichen und Ihre  Bedürfnisse, Wünsche und Gewohnheiten besser berücksichtigen zu können, ist eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern sehr wichtig.

 

Vieles kann schon in den 2 Wochen der Eingewöhnungsphase besprochen werden, aber im Laufe der Betreuung können neue Aspekte auftauchen. Dazu gibt es bei mir regelmäßige Elterngespräche.

 

Aber auch beim bringen und abholen des Kindes wird immer ein kurzes Tür und Angelgespräch geführt.

 

Und wenn die Eltern und vor allem die Kinder mit dem Gefühl nach Hause gehen: „Hier fühle ich mich wohl, hier komme ich gerne wieder her“, ist das der beste Lohn für meine Arbeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Pädagogische Arbeit

 

Die Spiel- und Ruheräume der Kinder sind ihren Bedürfnissen angepasst und ausgestattet mit Kleinkind gerechtem  Mobiliar. Die Umgebung der Kinder bietet Raum für Bewegung, Sinnesreize und Freiheit. Das Spielzeug ist für alle Kinder zugänglich und übersichtlich angeordnet.

 

Die Kinder können sich spontan für ein Spiel entschieden und dabei selbst bestimmen, wie lange und wo sie spielen möchten.

Im Spiel liegt die „Geheimsprache“ der Kinder. Mich fasziniert jedes Mal wieder, wie viel Phantasie die Kinder in ihre Spiele einbringen. Sie setzen sich mit Ihrer Umgebung und den sozialen Beziehungen auseinander. Für Kinder ist Spielen eine ernsthafte Tätigkeit und eine wichtige Lernform. Die Kinder haben die Möglichkeit zu Rollenspielen, Bewegungsspielen, Mitmach-Spielen u.v.a.

Wichtig beim Spielen ist auch, dass die Kinder Teilen lernen. Das Spielzeug ist für alle Kinder da.

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Bei der Arbeit mit meinen Tageskindern setze ich in Hinblick auf die Fähigkeiten bestimmte Spielmaterialien ein. So lernen die Kinder die Welt erst sinnlich und später auch begrifflich zu erfassen. Die Beobachtungsgabe, das Zuordnungs- -und Unterscheidungsvermögen  wird geschult. So gelangen die Kinder vom konkreten Schauen zum abstrakten Denken. In den ersten Lebensjahren lernen Kinder extrem viel. Immer wieder überraschen die Kinder mit neuen Fähigkeiten. Es werden Umweltreize  aufgenommen, absorbiert und miteinander in Beziehung gesetzt. Diese werden von mir erkannt und bei der Entwicklung der Kinder berücksichtigt.

 

In der täglichen Betreuung meiner Kinder gibt es 3 wichtige Aspekte. In Zusammenarbeit und mit der Unterstützung der Eltern werden diese problemlos gemeistert.

 

 

                                                                   

 

 

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Sauberkeitserziehung:

Jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Und auch nur das Kind alleine bestimmt, wann es mit dem Trockenwerden anfangen möchte. Es wird kein Kind gegen seinen Willen aufs Töpfchen oder auf die Toilette gesetzt. Wenn das Kind das Startsignal gibt, beginne ich mit dem Weglassen der Windel. Die Kinder können selbst entscheiden, ob sie auf das Töpfchen wollen oder lieber die Toilette benutzen. Auch gibt es keine bestimmten Toilettenzeiten bei mir. Passiert dann doch mal ein kleines Unglück, gibt es Trost, Zuwendung und eine saubere Hose.

 

Essen:

Sicher trifft man nicht immer den Geschmack von allen. Größere Kinder können schon selber ihren Essenswunsch äußern, aber bei den Kleinen geht es wohl nicht ohne auszuprobieren. Ich zwinge kein Kind aufzuessen, aber zumindest probieren sollte es schon einmal. Unsere Kost ist ausgewogen, vitaminreich und wird jeden Tag frisch zubreitet.

 

Schlafen:

Jedes Kind hat seinen eigenen Schlafrhythmus. Die älteren Kinder möchten vielleicht auch gar nicht mehr schlafen. Doch gerade die kleinen brauchen ihre Mittagsruhe und so lege ich alle Kinder zum Schlafen hin. Die Größeren haben die Möglichkeit, sich leise mit mir zu beschäftigen oder sich in den Ruheraum zurück zuziehen. Einige Kinder brauchen manchmal noch zusätzlich eine Runde Schlaf. Da ich genügend Platz habe, können diese Kinder ihrem Schlafbedürfnis jeder Zeit nachkommen.

 

 

                                                                     

 

 

 

 

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Fortbildungen

 

Pflegeerlaubnis vom Jugendamt

 

Erste Hilfe Kurs für Kleinkinder und Säuglinge beim Malteserhilfsdienst über 20 Std. (Auffrischung alle 2 Jahre )

 

Teilnahme an Qualifizierung für Tagespflegepersonen ( nach dem Curiculum des Deutschen Jugendinstitutes München )

 

Abschluss:

Zertifikat des Bundesverbandes für Kindertagespflege e.V. als

„Qualifizierte Tagespflegeperson“

 

Fortbildungen

 

Regelmäßige Treffen mit anderen Tagesmüttern